Gedächtnisspiel · Spiel 158 von 388 ♣
Paare finden
Alle Karten verdeckt, immer zwei aufgedeckt – merk dir, wo was liegt, und sammle die meisten Paare.
- Spieler
- 1–6
- Dauer
- 20 Min.
- Alter
- ab 4
- Anspruch
- leicht
- Karten
- 52 Karten, ohne Joker
- Können – Glück
- KönnenGlück
- Jeder für sich – Viel Interaktion
- Jeder für sichViel Interaktion
- Einfach – Komplex
- EinfachKomplex
- Schnell – Lang
- SchnellLang
Stimmung entspanntin 5 Minuten gelernt
Sammlungen: Spiele für zwei · Spiele für drei · Spiele für vier · Spiele für fünf · Spiele für sechs und mehr · Spiele für Kinder
Punkteblock
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Ausführliche Regeln
Überblick
Paare finden – auf Englisch Concentration oder Pelmanism, bei uns meist als „Memory“ bekannt – ist das klassische Gedächtnisspiel, hier mit einem ganz normalen Kartenspiel. Alle Karten liegen verdeckt auf dem Tisch. Bist du dran, deckst du zwei davon auf: Sind sie ein Paar, darfst du sie behalten. Wer am Ende die meisten Paare hat, gewinnt. Schon kleine Kinder können mitspielen – und schlagen oft die Großen.
- Spieler: ab 1 – am besten zu zweit bis zu sechst.
- Du brauchst: ein normales Kartenspiel mit 52 Karten, ohne Joker, und einen großen Tisch (oder den Fußboden).
Was ist ein Paar?
Zwei Karten sind ein Paar, wenn sie denselben Wert und dieselbe Farbe (rot oder schwarz) haben:
- Herz-7 und Karo-7 sind ein Paar (beide rot).
- Pik-7 und Kreuz-7 sind ein Paar (beide schwarz).
- Herz-7 und Pik-7 sind kein Paar.
Im Kartenspiel stecken also genau 26 Paare.
Vorbereitung
- Mischt die Karten gut.
- Legt alle 52 Karten verdeckt aus, ohne dass sie sich überlappen – zum Beispiel in 4 Reihen zu 13 Karten oder ganz nach Lust und Laune.
- Bestimmt, wer anfängt. Danach seid ihr reihum im Uhrzeigersinn dran.
Spielablauf
- Deck zwei Karten deiner Wahl nacheinander auf, sodass alle sie sehen.
- Ein Paar? Nimm beide Karten und leg sie vor dich. Du bist gleich noch einmal dran.
- Kein Paar? Lass alle kurz hinschauen und dreh die Karten wieder um – an derselben Stelle. Jetzt ist der Nächste dran.
Beispiel: Anna deckt die Karo-Dame auf – und dann die Herz-Dame. Ein Paar! Sie behält beide und deckt zwei neue Karten auf: Kreuz-3 und Herz-9. Kein Paar, also dreht sie beide wieder um. Ben merkt sich, wo die Herz-9 liegt …
Wer gewinnt?
Das Spiel endet, wenn alle Karten weg sind. Jeder zählt seine Paare: Wer die meisten Paare hat, gewinnt. Bei Gleichstand gewinnen mehrere.
Tipps für Einsteiger
- Schau genau hin, wenn die anderen Karten aufdecken – ihre Fehler helfen dir.
- Deck zuerst eine Karte auf, die du noch nicht kennst. Passt sie zu einer, die du dir gemerkt hast, nimm deren Partner; wenn nicht, kennst du jetzt zwei Karten mehr.
- Sag dir die Karten leise vor: „roter König, oben links“.
- In ordentlichen Reihen merkt man sich die Plätze leichter als in einem Durcheinander.
Varianten
Alles freiwillig – vorher absprechen.
- Farbe egal (leichter): Zwei Karten mit demselben Wert sind immer ein Paar (auch Herz-7 und Pik-7). So beschreibt pagat.com das Spiel; gut für kleine Kinder, weil jede Karte drei mögliche Partner hat.
- Zebra: Ein Paar muss denselben Wert, aber verschiedene Farben haben (Herz-7 mit Pik-7 oder Kreuz-7).
- Zwei Kartenspiele (länger): Mischt zwei Kartenspiele zusammen und legt sie in 8 Reihen zu 13 Karten aus.
- Spaghetti: Die Karten liegen nicht in Reihen, sondern kreuz und quer verstreut auf dem Tisch – viel schwerer zu merken.
- Allein: Spiel für dich und versuch, den Tisch mit möglichst wenigen Zügen abzuräumen.
Hintergrund & Geschichte
- Familie: Gedächtnisspiel (Karten paarweise aufdecken, sich die Plätze merken)
- Herkunft: unbekannt; der englische Name Pelmanism geht auf ein Gedächtnistraining der 1890er-Jahre zurück
- Auch bekannt als: Memory, Concentration (USA), Pelmanism (Großbritannien), Pairs, Shinkei-suijaku (Japan)
- Ähnliche Spiele: Memory (Ravensburger), Pexeso, Zwillingsspiel
Paare finden ist eines der einfachsten Kartenspiele überhaupt: Alle Karten liegen verdeckt, und man deckt immer zwei auf, um Paare zu finden. Laut pagat.com eignen sich dafür beliebige Karten, solange die Rückseiten gleich aussehen und sich die Vorderseiten zu Paaren ordnen lassen. In Großbritannien heißt das Spiel Pelmanism, nach einem gleichnamigen Gedächtnistraining: Laut der englischen Wikipedia entwickelte es William Joseph Ennever in den 1890er-Jahren, gelehrt wurde es am Londoner Pelman Institute, das nach Christopher Louis Pelman benannt war. In den USA nennt man es Concentration – ein Name, den auch mehrere Fernseh-Spielshows im Titel trugen.
Bei uns kennt fast jeder das Spiel als Memory. Laut der deutschen Wikipedia brachte Ravensburger 1959 ein Bildkartenspiel unter diesem Namen heraus, entwickelt von William Hurter. Es wurde der größte Erfolg des Verlags, mit über 50 Millionen verkauften Exemplaren in 70 Ländern. „Memory“ ist eine eingetragene Marke von Ravensburger – deshalb heißt das Spiel hier neutral „Paare finden“. Ähnliche Spiele mit Bildkärtchen gab es schon früher unter anderen Namen, etwa als „Zwillingsspiel“ in den 1940er-Jahren; in der Tschechoslowakei erschien 1965 Pexeso.
Die Seite pagat.com zählt zwei Karten mit gleichem Wert immer als Paar. Die englische Wikipedia beschreibt die strengere Regel – gleicher Wert und gleiche Farbe – als Grundversion und die Regel „Farbe egal“ als leichtere Variante. Die Regeln hier folgen Wikipedia.